Bach‘n more – Jazz im Kreuzgang

Stimmen zu den drei Konzerten 2017

Ein kulturelles Highlight im Sommer 2017: Exzellente Musiker spielen Bach an einem Spätsommerabend im Kreuzgang des Fraumünsters
Ruedi Matter, Direktor SRF

Bach-Partiten im Original und als Improvisationen waren für mich ein musikalisches Erlebnis im Sommer 2017!
Der wunderbare historische Ort des Kreuzgangs bietet eine grossartige Bühne für Konzerte, insbesondere auch im Kontext mit Eurem „Crossover-Projekt“ – genial wie die mittelalterlichen Wandmalereien mit den Barocken Musik-Themen und dem Groove des Jazz miteinander „kommunizieren”. Sehr gefallen hat mir auch die Besetzung des Trios mit der Geige, die ja nicht allzu oft im Jazz anzutreffen ist. Drei grossartige Musiker, insbesondere auch der Schlagzeuger, der z.T. sein Schlagzeug mit seinen blossen Händen subtil mit den warmen Streicherklängen zu verschmelzen wusste! Sehr gerne komme ich wieder.

Stefan Zwicky, klassischer Pianist

Ganz herzlichen Glückwunsch zu Deiner Konzertvorführung gestern. Ich fand es awesome. Passagenweise glaubte ich Django Reinhard zu sehen. Manchmal glaubte ich Anlehnungen an die Filmmusik ,Spiel mir das Lied vom Tode’ zu hören. Immer empfand ich die kreative Komposition allemal als eine Musik des Lebens. Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte.
Daniel Bloch, Unternehmer

Cela vaut un voyage – wie es so schön im Michelin heisst. Ich habe Ihre Bach Chaconne gestern sehr genossen: eine originelle Auseinandersetzung mit Bachs Variationenwerk, eine kluge und behutsame Mischung von Original und jazziger Improvisation. Jeder von den drei Musikern mit eigenem Profil, sie alle drei aber offensichtlich mit viel Respekt vor Bach. Ich habe bewundert, wie sie dieses geigerisch anspruchsvolle Werk  (ich kenne es von meinem eigenen Geigenstudium her gut) gemeistert haben, immer auf eine klare Linie bedacht und einen federnden Rhythmus. Unglaublich wie viele Varianten der Kontrabass aus dem Chaconne-Bass herausgeholt hat. Der Schlagzeuger hat das Ganze mit einem poetischen Hauch versehen. Diese harmonisch „karge“ Besetzung hat eine überzeugende Konsequenz und fokussiert auf die Linearität. Ich gratuliere zur grossen Resonanz, die Ihre neue Reihe auf Anhieb gefunden hat.
Arthur Godel, Schweizer Kulturjournalist und ehemaliger Leiter des deutschsprachigen Kulturprogramms DRS 2 der SRG und Vizedirektor des Schweizer Radio DRS

Herzlichen Dank für die wunderschöne Musik. Ich musste nach meiner Rückkehr sofort die Originalversion hören. Das Stück in sich ist ja phantastisch: Yehudi Menuhin nennt die Chaconne “the greatest structure for solo violin that exists”. Joshua Bell meint, die Chaconne ist “…. one of the greatest achievements of any man in history. It’s a spiritually powerful piece, emotionally powerful, structurally perfect. – Eure verjazzte Version ist raffiniert und diskret zugleich. Der meditative, fast monotome Rythmus verleiht ihr Festigkeit und Stabilität, Ruhe und Klarheit. Die Begleitung bringt etwas mehr Fülle. Was und wo spielst du die Chaconne wieder?
Kim Ludvigsen, Zürcher Unternehmer und Hobby-Organist


BACH ‘N MORE 2017 – Programm

Flyer im pdf-Format

05.09. – 17 Uhr
Iskandar Widjaja, Violine
Johann Sebastian Bach 

Partita E-Dur BWV 1006
Partita d-moll BWV 1004

06.09. – 17 Uhr
Georges Burki, Violine
Rätus Flisch, Bass

Tony Renold, Percussion
Improvisation über
Satz 1 bis 4 – Partita d-moll BWV 1004
Iskandar Widjaja, Violine
für kurzen Jam

12.09. – 17 Uhr
Georges Burki, Violine
Rätus Flisch, Bass

Tony Renold, Percussion
I
mprovisation über
Satz 5 (Chaconne) – Partita d-moll BWV 1004

Künstlerische Leitung: Georges Burki